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Operationen des Grauen Stars |
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Der s.g. Graue Star (medizinisch: Katarakt) ist eine Trübung der natürlichen Linse im Auge. Der Name kommt nicht vom Vogel Star, sondern vom „starren Blick mit grauer Pupille“ welcher für sehr fortgeschrittene Fälle des Grauen Stars charakteristisch ist.
Fortgeschrittener Grauer Star bei einem Patienten in Afrika
Der Graue Star ist in der Mehrzahl der Fälle eine Alterserscheinung und man kann ihm nicht vorbeugen. Seltener tritt er nach Augenverletzungen oder im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf. Der Graue Star schreitet in der Regel langsam fort, im Spätstadium kann es bis zur Erblindung kommen. Man kann den Grauen Star mit einer Mattglasscheibe im Fenster vergleichen. Menschen mit einem Grauen Star sehen alles „wie im Nebel“, die Farben werden verwaschen und die Blendungsempfindlichkeit steigt an.
Eine Behandlung des Grauen Stars mit Tropfen oder Salben ist nicht möglich. Behandelt werden kann der Graue Star nur durch eine Operation. Bei sonst gesunden Augen kann durch die Operation wieder ein gutes Sehvermögen hergestellt werden.
Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt, nur in wenigen Fällen ist eine Narkose nötig.
Bei der Operation wird die eingetrübte Linse des Auges mit Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Anstelle der entfernten eingetrübten Linse wird heute in praktisch allen Fälle eine künstliche Linse in das Auge eingepflanzt. Im Normalfall wird hierbei eine s.g. Einstärkenlinse verwendet. Nach der Operation muss dann eine Brille getragen werden.
Auf Wunsch kann auch eine s.g. Mehrstärken – Linse eingepflanzt werden, welche das Sehen in der Ferne und der Nähe ohne Brille ermöglicht.
| Die Operationen werden in der Regel ambulant durchgeführt. In besonderen Fällen ist auch eine stationäre Durchführung im Klinikum Meiningen GmbH möglich. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. April 2009 um 17:53 Uhr |